The Cure im Velodrom Berlin

17.02.2008 15:00 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Unterhaltung

Gestern waren sie mal wieder in Berlin, die Herren von “The Cure”.

The Cure im Berliner Velodrom

Das ursprünglich in der Berliner Arena geplante Konzert wurde erst wenige Wochen zuvor ins Velodrom verlegt. Akustisch sicherlich ein Gewinn, da die Arena nicht gerade für ihren guten Klang bekannt ist. Atmosphärisch ist das Velodrom wiederum durch die (zwar abgedeckte) Radrennbahn zwischen Innenraum und Rang nicht so der Renner. Aber “The Cure” haben es geschafft, das in der ganzen Halle Riesenstimmung war.

Um 20:50 Uhr legten Robert Smith und seine Bandkollegen unter dem Jubel der Massen im ausverkauften Velodrom los. Von alten Songs bis hin zu neuen Liedern war alles dabei. Nach etwas mehr als zwei Stunden folgte dann die erste Verabschiedung. Aber “The Cure” kamen wieder: Ohne großes Bitten und Betteln folgten drei lange Zugaben. Alleine die Stunde mit den Zugaben war wie ein Bonuskonzert von Robert Smith und Kollegen für die Fans.

Drei Stunden Cure-Musik, begeisterte, singende und tanzende Fans - was will man mehr …

Randnotizen - Eindrücke rund ums Konzert

“The Cure” war unser erstes großes Konzert nach dem Inkrafttreten des “Rauchverbotes”. Und doch gab es in den Massen vereinzelt aufsteigenden Rauch wie aus einem Wigwam. Lustiger Anblick …

Auf dem Rang kam “Schulhof-Atmosphäre” auf, wenn die trotz Verbotes rauchenden Raucher, Ordner erspähten. Schnell verschwanden Zigaretten in hohlen Händen oder “unauffällig” auf dem Boden. Lieber Gott - lass es schnell warm werden und gib uns mehr Freiluftkonzerte.

Aber es gab noch eine andere amüsante Situation:

Wer regelmäßig in Berlin zu Konzerten geht, weiß, dass die Preise bei Konzerten eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen. Das führt gelegentlich zu sehr skurrilen Situationen. So auch dieses Mal im Velodrom:

Ich kann mich nicht erinnern, jemals bei einem Konzert gewesen zu sein, bei dem die Bratwurst genau so billig gewesen ist, wie die Garderobe. Hier war es so. Allerdings sollte man es eher so ausdrücken: Die Garderobe war mit zwei Euro pro Kleidungsstück genau so teuer, wie eine Bratwurst. Wir haben zwei Jacken abgegeben und schwupp waren wir vier Euro los. Das ist in meinen Augen selbst für Berliner Verhältnisse ganz schön heftig. Na, was soll es - dafür war ja das Essen günstiger als bei anderen Konzerten ;)

Wie man sieht, hatte auch das “Rahmenprogramm” des Konzertes von “The Cure” einen nicht zu vernachlässigenden Unterhaltungswert. Eben ein rund um gelungenes Konzert.

3 Kommentare zu “The Cure im Velodrom Berlin”

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