CNAME im Nameserver richtig konfiguriert - die Sache mit dem Punkt

14.05.2007 14:29 Uhr | Kommentare: 7 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Internet, Software

Manche Dinge sind so einfach, daß man sie einfach immer wieder vergißt um dann stundenlang auf Fehlersuche zu sein. So erging es mir jetzt (mal wieder) mit der Konfiguration von CNAME-Records im Nameserver.

Im konkreten Fall ging es um Aliaseinträge der verschiedenen Service innerhalb von “Google Apps for your Domain“. Oder allgemein ausgedrückt: Die CNAME-Einträge sollen als Alias auf einen Rechner in einer anderen als der eigene Domain verweisen.

Google gibt als Ziel des CNAME-Records den Rechner ghs.google.com an. In meinem Fall soll nun zum Beispiel kalender.foo.bar ein CNAME für ghs.google.com sein. Das Ziel des Ganzen sind leicht zu merkende URLs, ohne im Webserver noch separat Subdomains oder andere Aktionen veranstalten zu müssen.

Also habe ich schnell mal losgeklimpert und das Folgende (vereinfacht) eingetragen:

kalender.foo.bar     CNAME     ghs.google.com

Aber weder nslookup noch host wollten mir eine IP-Adresse für kalender.foo.bar ausspucken. Das Ergebnis von dig sah vereinfacht so aus:

kalender.foo.bar     CNAME     ghs.google.com.foo.bar

Ich habe es mal rot gekiennzeichnet: Der Name der eigenen Domain - also foo.bar wurde an den eingetragenen CNAME angehangen. Kein Wunder, daß sich der so entstandene Name (ghs.google.com.foo.bar) nicht auflösen läßt.

Die Lösung des Problem ist so simpel und ich habe es schon x-mal gemacht - aber ich habe in diesem Fall eine satte Stunde gebraucht, um drauf zu kommen. Der richtige CNAME-Record-Eintrag im Nameserver muß lauten:

kalender.foo.bar     CNAME     ghs.google.com.

Ja - klein aber fein ist der Unterschied: Es ist der “.” (Punkt) am Ende des Zieles hinzugekommen. Allgemein ausgedrückt: Der Punkt am Ende besagt, daß der Eintrag an dieser Stelle endet. Ohne ihn wird immer der Domainname angehangen.

Nachdem ich die CNAME-Einträge richtig angepaßt habe, funktionierte es dann logischerweise mit den leicht zu merkenden URLs für meine Anwendungen bei Googles “Apps für ihre Domain“.

Fazit: Manchmal macht der Punkt eben den Unterschied ;)

Nebenbei hoffe ich natürlich, daß ich bei der nächsten Aktion dieser Art “schneller zum Punkt komme” …

7 Kommentare zu “CNAME im Nameserver richtig konfiguriert - die Sache mit dem Punkt”

  • #1

    […] An dem Thema selbst habe ich intern noch diverse Veränderungen vorgenommen. Dadurch blieb leider keine Zeit mehr, noch Karten einzubauen. Aber das werde ich dann später nachholen. Insgesamt war die Zeit sehr knapp, da ich die Domain erst am 13. Mai 2007 registriert habe. Und neben den diversen Segelvorbereitungen galt es auch noch das eine oder andere (selbstgemachte) Problem zu lösen. […]

  • #2
    Gravatar Timo meinte

    Danke, auch bei mir war das der Fehler und ich hab gesucht und gesucht und gesucht… und irgendwann diese Website gefunden. ;-)

    Danke!!

  • #3

    Besten Dank für diesen Artikel! War auch schon lange auf der Suche.. und habs einfach nicht gebacken bekommen.. aber jetzt endlich gehts ja =)
    DANKE!!

  • #4

    Hi!

    besten Dank! genau das war auch mein Problem. Blöder “.” ;-)

  • #5
    Gravatar Börje meinte

    Vielleicht hat jemand auch auf für folgendes Problem eine Lösung. Ich will Google Apps weiterhin für Mail, Kalender usw. nutzen und als Einstiegsspunkt entsprechend mail.meine-domain.com etc.pp. nutzen. Aber www.meine-domain.com und http://meine-domain.com sollen auf eine andere, externe Seite gehen. Was muss ich da bei CNAME einstellen?

  • #6

    […] Dabei ersetzt man meine-domain.tld durch die eigene Domain und XXX.XXX.XXX.XXX. durch die IP-Adresse des Servers. Ganz wichtig ist der Punkt hinter dem Domain-Namen. Aber das hatten wir ja schon mal in einem anderen Zusammenhang. […]

  • #7
    Gravatar Anonym meinte

    Danke vielmals! Hast mir sehr geholfen… so peinlich, dass ich nichtmal meinen Namen hier haben will. (:

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten: Mit der Abgabe eines Kommentares oder dem Senden eines Trackbacks erklärst Du Dich mit den Kommentar- und Trackbackrichtlinien einverstanden!

XHTML: Diese Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Du kannst Deinen Kommentar nach dem Abspeichern noch 30 Minuten bearbeiten.

Kurznavigation

Featured Story

WordPress-Plugins

Tags

Kategorien

Empfehlungen

Hilfen und mehr ...

Kommerzielle Angebote

Anderes