Snap Preview - so lässt Du Deine Leser entscheiden

01.02.2007 01:44 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Internet, Software

Webseitenvorschau über dem LinkVor einigen Tagen war ich schon bei Lorelle im Zuge von “Wordpress-2.1-Recherchen” über den Unmut einiger Leute über die Preview-Funktion von snap gestossen. Nun gut - ich mag diese Seitenvorschau - und finde sie weder hinderlich noch nervend. Aber was einem selbst gefällt …

Dann bin ich gestern bei Robert über eine Diskussion zur Webseitenvorschau per snap gestossen - und augenscheinlich nervt diese Preview-Funktion mehr Leute als ich erwartet habe. Das war Grund genug bei im web gefunden schneller etwas zu tun, als ich es eigentlich vorhatte.

Grundsätzlich kann man die Webseitenvorschau mit einem Cookie von snap abschalten. Die Lösung gefällt mir aber aus folgenden Gründen gleich gar nicht:

  1. das Javascript-Schnippsel von snap wird trotzdem geladen - es kommt nur nicht zum Einsatz
  2. aus 1. folgt, daß wenn snap Performanceprobleme haben sollte, müssen alle warten - die die Vorschau haben wollen genau so wie die, die sie eigentlich deaktiviert haben
  3. Der Leser muß zu einer anderen Seite (snap) um die Vorschau zu deaktivieren und kann damit womöglich nichts anfangen. Nein das kann nicht die Lösung sein.

Und so läßt man den User auf der eigenen Seite entscheiden …

Grundsätzlich funktioniert das vorgestellte Verfahren per Cookie und ist ausschließlich in JavaScript realisiert. Wer kein JavaScript aktiviert hat, bekommt nichts mit - weder von der Vorschau - denn auch für die ist Javascript erforderlich - noch von dem Erlauben oder Verhindern.

Folgene Schritte sind notwendig:

  1. dieses Javascript runterladen und in usersnap.js umbenennen
  2. Anpassen der Werte für die Variable snap_url auf die von Snap mitgeteilte URL
  3. Upload auf den eigenen Server
  4. Einbinden in die Datei header.php im eigenen Theme
  5. Einbinden der Funktion show_snap_menu (siehe Beispiel)
  6. Fertig!

Hier noch schnell die Einbindung - zum Beispiel in der Datei sidebar.php:

<script type="text/javascript">
  show_snap_menu();
</script>

Nachdem der User auf den Link geklickt hat, wird die Vorschau immer ins Gegenteil des aktuellen Status gewandelt. Nach aktiviert kommt deaktiviert und dann wieder aktiviert und immer so weiter. So oft der User will …

Damit eine sofortige Wirkung eintritt, wird die aktuelle Seite bei jedem Umschalten automatisch neu geladen. Das erzeugt vielleicht ein bischen Serverlast - aber der User hat ein sofortiges Ergebnis.

Und so sieht bei mir der momentane Link aus - er ist zu finden im linken Menü:

Der User entscheidet über die Webseitenvorschau

3 Kommentare zu “Snap Preview - so lässt Du Deine Leser entscheiden”

  • #1

    Hi Thomas.
    Ich bemerke nach Wechsel meines Themes erheblich Zeitverzögerungen beim Schreiben von Artikeln. Könnte das an Snap liegen und damit ein Grund für die Aversion von Blogschreibern gegen das Tool sein?

  • #2

    Das liegt an der Preview-Funktion des Artikels die beim Schreiben unten in einem iframe geladen wird: Dort gibt es dann irgendwelche Ladeprobleme miit dem JS-Snippet von Snap. So jedenfalls war neulich meine zufällige Beobachtung, als ich für jemanden was in seinem Blog ausprobiert habe.

    Ich selbst mag diese Preview-Version nicht und schalte sie daher per PlugIn (kill preview) aus. Zur Artikelvorschau selbst benutze ich “Preview Drafts”.

    Die “Anderen” mögen es nicht, weil unter Umständen beim Scrollen andauernd was aufpoppt. Das stört den Lesefluss genau so, wie das “kleben bleiben” der Maus auf Flash (z.B youtube-Videos) - da kann man dann auch nicht einfach weiter nach unten scrollen ohne die Maus “umzupositionieren“.

  • #3

    […] Ich persönlich finde diese integrierte Voransicht eher lästig, da sie das Schreiben nicht wirklich unterstütz. Eher im Gegenteil: Enthält die Seite oder der Artikel zum Beispiel Videos von youtube, werden diese nach jedem Zwischenspeichern neu geladen. Und das kann dauern. Zuletzt habe ich solche Ladehemmungen durch Snap erlebt. (siehe dazu auch diesen Kommentar) […]

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten: Mit der Abgabe eines Kommentares oder dem Senden eines Trackbacks erklärst Du Dich mit den Kommentar- und Trackbackrichtlinien einverstanden!

XHTML: Diese Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Du kannst Deinen Kommentar nach dem Abspeichern noch 30 Minuten bearbeiten.

Kurznavigation

Featured Story

WordPress-Plugins

Tags

Kategorien

Empfehlungen

Hilfen und mehr ...

Kommerzielle Angebote

Anderes