Zwei ehemalige Oberflächendesigner (user interface designer) von Apple und Microsoft haben sich vor kurzem auf einer Podiumsdiskussion über ihre ehemaligen Arbeitgeber geäußert.
Cordell Ratzlaff war neun Jahre bei Apple beschäftigt und arbeitete an der Oberfläche von Mac OS X mit. Sein Partner bei der Diskussion,Mark Ligary, war sechs Jahre bei Micrsoft mit der Entwicklung der Oberflächen von Windows XP und Windows Vista beschäftigt. Sie machten völlig gegensätzliche Erfahrungen bei ihren Ex-Arbeitgebern.
Cordell Ratzlaff:
… Steve Jobs nannte uns einen Haufen Amateure …
Genau das Gegenteil dazu berichtet Mark Ligary über das Management von Microsoft:
… andererseits gebe es unter den Microsoft-Verantwortlichen niemanden, der sich so stark ins Design einmische wie Jobs bei Apple. Die Chefs würden die Verantwortung an Experten abgeben und sich dann raushalten …
Mehr über die Erfahrungen der Beiden kann man entweder in den MAC News oder im Originalbericht des MAC Observers lesen.

am 18.03.2006 um 21:26 Uhr:
ich hab ja die illegitime jobs-biographie “i con” gelesen - das englische originalsprachliche format, und die aussage dieses cordell deckt sich mit den aussagen des buchs. es ist mir ein rätsel, wie jemand dermaßen ungehobeltes so dermaßen gehyped werden konnte, geschweige denn, daß er einen weltkonzern leiten würde. es hatte schon seine berechtigten gründe, warum john scully ihn damals bei apple rausgekegelt hat.
ganz anders zum bleistift gates - der muss, den biographien zufolge, als kind ziemlich unausstehlich gewesen sein, andererseits ist ihm wohl zuzuordnen, die unternehmenskultur bei winzigweich aufgebaut zu haben. nicht umsonst ist microsoft einer der beliebtesten arbeitgeber unter den software-ingenieuren überhaupt, vollkommen unabhängig davon, was für ein müll dort manchmal programmiert wird (MSIE6 - würg -