Laut Golem ist es nun endgültig geglückt: Windows XP läuft auf dem Mac.
Allerdings frage ich mich wirklich, was das bringen soll - vom sportlichem Ehrgeiz es zu schaffen, mal abgesehen. Na ja und den ca. 14.000 US-Dollar Preisgeld, die ausgeschrieben waren. Aber sonst? Noch komischer finde ich ja die Begründung, die Golem hat:
… sofern nichts schief geht, kann während des Bootvorgangs zwischen Windows XP und MacOS X gewählt werden, was etwa für Webdesigner oder Spiele-Fans interessant sein könnte …
Den Webdesigner möchte ich sehen, der zwischendurch bootet. Vielleicht sollte er sich dann mal lieber einen anderen Job suchen?! Es ist ja wohl weit günstiger sich einen Linux-Rechner plus VMWare mit mehreren Windows-Versionen zusammenzustellen und neben dem Mac zu nutzen, als nun ausgerechnet irgendein Windows auf dem Mac nutzen zu wollen. Zumal das Fenstersystem dadurch ja auch nicht besser wird. Na und wenn garnicht anders, kann man ja auch Virtual PC auf dem Mac einsetzen und dann darunter XP installieren.
Ich als eingefleischter Linuxfan - und das schon seit mittlerweile 13 Jahren - würde nicht mal im Ansatz auf den Gedanken kommen, Linux auf einem Mac nutzen zu wollen. Obwohl es natürlich einfach zu realisieren wäre - aber was hätte ich dann noch von dem Mac?!
Ok - also ich versteh’ es nicht. Aber vielleicht hat ja einer von Euch ‘ne schöne Begründung, warum man den Mac so verschandeln sollte …

am 09.01.2008 um 10:40 Uhr:
[…] Vor fast zwei Jahren habe ich mich über die Anstrengungen, Windows auf einem Intel-MAC zu installieren, amüsiert. Damals war es, nebenbei bemerkt, noch mit allerlei Schwierigkeiten verbunden. Spätestens seit dem Erscheinen von Mac OS X 10.5. ist das dank des mitgelieferten Boot Camp kein Problem mehr. Denkt man. Aber auch mit Leopard gibt es noch ein paar Fallstricke … […]