Wordpress von der Rückseite - Teil 1

10.03.2006 11:34 Uhr | Kommentare: 1 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Software

Vor ein paar Tagen habe ich ja darüber berichtet, daß der neue Blog von den Cache Test Dummies online ist. Mit diesem Artikel will ich nun eine Serie beginnen, die in loser Folge erscheint und einen kleinen Blick auf die eingesetzten Techniken, PlugIns usw. wirft.

Die Softwarebasis ist Wordpress

Die Wordpress-Version 1.5.2 bildet als eingesetzte Blogsoftware momentan die Basis.

Neben Wordpress gab es für mich mit Drupal nur noch einen wirklichen Kandidaten für die Realisierung des Projektes. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ausschlaggebende Kriterien waren u.a. das Userinterface, die Erweiterbarkeit und die Unterstützung externer Systeme und Dienste, wie Technorati zum Beispiel. Ob Wordpress die größte Verbreitung in der Blogszene hat oder nicht, war nicht unbedingt Gegenstand der Auswahl. Aber: Wordpress hat eine der einfachsten Trackback- und Pingbackrealisierungen für Autoren - und das war mit wichtig, da es für die Autoren mehr oder minder das erste große Blogprojekt ist.

Mit Sicherheit ist nicht alles Gold was glänzt - so gefällt mir die Rechteverwaltung der eingesetzten Version 1.5.2 nicht sonderlich. Die 2′er Versionen sind bedeutend flexibler in diesem Punkt - aber ich halte sie noch nicht für wirklich ausgereift.

Ein weiterer Aspekt war die durchgehende Realisierung mit UTF-8 als verwendetem Zeichensatz. Ich würde heute kein Projekt mehr beginnen, daß nicht ausschließlich UTF-8 als Zeichensatz benutzt. Gerade wenn es um Internationalisierung und den automatischen Datenaustausch zwischen Anwendungen, Websites und Server geht, gibt es meiner Meinung nach momentan keine Alternative zu UTF-8. Zumal dann nicht, wenn man eine Sprache mit Sonderzeichen wie die unsere mit “ö”, “ä” und “ü” spricht oder schreibt.

Drupal hingegen ist ein ausgewachsenes Content-Management-System, daß neben Blogfunktionalität, Feeds, UTF-8 viele weitere Vorzüge hat. Insbesondere seine Taxonomie-Unterstützung ist ausgezeichnet. Drupal besitzt mit dem Flexinode-Modul ein Modul, mit dem man viele Arten von Content schnell konfigurieren kann. Die Unterstützung für Partnerprogramme wie GoogleAdsense oder Amazon ist ebenso ausgezeichnet wie die Userverwaltung. Aber für das was wir vorhatten - oder besser gesagt: machen wollen und werden - ist Drupal einfach ein wenig - na sagen wir mal: oversized.

Soweit erstmal zur allgemeinen Softwareauswahl. Der nächste Teil wird eines der Wordpress-PlugIn’s vorstellen, die das Leben der Autoren angenehmer machen.

Ein Kommentar zu “Wordpress von der Rückseite - Teil 1”

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