Das GoogleAdsense-Programm verbietet strikt auf die Anzeigen auf der eigenen Webseite zu klicken
Warum das so ist, sollte eigentlich jedem Teilnehmer des AdSense-Programmes von Google klar sein. Klickt man doch auf die eigenen Anzeigen, handelt es sich schlichtweg um Betrug - und diesen ahndet Google mit dem Ausschluß aus dem AdSense-Programm.
Wege um das unabsichtliche Klicken auf die eigenen Anzeigen zu verhindern
Für Firefox-Benutzer
gibt es eine JavaScript-Erweiterung, die auf die GreaseMonkey-Extention für Firefox aufsetzt und von Michael Hampton entwickelt wurde. Kommentare zu dem JavaScript kann man sowohl im Blog von Michael Hampton oder auf der Downloadseite des Scripts zur Vermeidung von eigenen AdSense-Klicks hinterlassen.
Wordpress-Benutzer
können den schon mal beschriebenen Weg des Ausblendens von Inhalten bei eingeloggten Usern benutzen, den ich hier nochmal schnell wiedergebe:
<?php global $userdata;
get_currentuserinfo();
if ( ! $userdata->user_login ) { ?>
/* ..... alles nur für nicht eingeloggte User ..... */
/* z.B. GoogleAdsense-Code oder AdsenseDeluxe-Code */
<?php } ?>
Um das Layout zu erhalten, sollte man dann allerdings mit einem div arbeiten, der die gleichen Abmaße wie die Google-Adsense an der Stelle hat.
Drupal-Benutzer
haben es beim Einsatz des AdSense-Moduls für Drupal da einfacher: Das Modul zeigt automatisch bei bestimmten Usern einen Platzhalter an. Welche User dabei den Platzhalter oder die Google-Ad’s zu sehen bekommen, läßt sich ebenfalls konfigurieren. Ich finde das sehr nützlich und vermisse diese Funktion beim AdSense-Deluxe-PlugIn für Wordpress ein wenig.
Mich interessiert aber eine der eigenen Anzeigen
Dann auf keinen Fall klicken! Eine Möglichkeit ist der folgende Weg:
- Mit einem Rechtsklick auf die Anzeige das Ziel der URL kopieren. Beim IE z.B. mit Verknüpfung kopieren
- Anschließend die Verknüpfung in einem Texteditor einfügen
- Alles rauslöschen bis auf den Link, der auf
addurl=folgt - dabei auch das nachfolgende&client=löschen. Es darf nur die AddUrl übrig bleiben! - Die so verbliebene URL im Browser in der Adresszeile benutzen - da sie das Ziel der Anzeige ist

am 20.01.2006 um 21:19 Uhr:
Das hat mich schon länger interessiert - danke
Bloß wie soll google das bitte feststellen? Bei einer dynamischen ip müsste das mit dem selberklicken doch eigentlich einmal pro verbindung gehe, oder? (und wenn ich z.b. nicht gerade bei gmail eingeloggt bin)
am 20.01.2006 um 22:31 Uhr:
@Koka: Also ich würde es nicht probieren - google paßt auf - denn schließlich hängt ja auch die Glaubwürdigkeit des ganzen AdSense-Programmes davon ab.
Ich weiß nicht, ob es für Google eine Entschuldigung ist, wenn Du auf der Zielseite dann etwas kaufst oder auf andere Art und Weise für Umsatz sorgst. Wie gesagt: Ich würde den kompletten Ausschluß aus dem AdSense-Programm deshalb nicht riskieren und lieber den oben beschriebenen Weg benutzen, um an die beworbene Seite zu kommen.
am 23.01.2006 um 11:03 Uhr:
Google AdSense-Werbung im Blog
Man findet sie auf immer mehr Blogs - die Google AdSense-Anzeigen. Im Unterschied zur “klassischen” Banner-Werbung wird hier nur der Klick auf eine Anzeige vergütet (siehe auch www.google.de); die Anzeige wird dabei überwiegend in “Textform” angez…
am 20.09.2007 um 13:58 Uhr:
Hab ich bisher auch immer in der oben beschriebenen Form gemacht, besser so als irgendwas zu riskieren, obwohl im adsense blog ja versehentliche Selbstklicks nicht gemeldet werden müssen und angeblich ausgefiltert werden.