Vor einigen Wochen habe ich bei einer B2Evolution den Indizierungsmechanismus für Google und andere Suchmaschinen angepaßt und damit gute Erfahrungen gemacht.
Die Änderungen sind in WordPress noch schneller eingebracht als in B2Evolution. Es reicht einfach in die Datei header.php des benutzten Templates folgendes einzutragen:
<meta name="robots" content="<?php if( (! is_single()) ) echo( 'no' ); ?>index, follow" />
Hier nochmal kurz was zum Hintergrund: Es geht darum, daß nur noch die Einzelbeiträge des Blogs und nicht mehr die Startseite und die diversen Archive (Monate, Jahre, Kategorien, Tags [Stichwörter]) in den Suchmaschinenindex aufgenommen wird. Warum? Weil der User es nicht toll findet, wenn die Landingpage elendig lang ist und der gewünschte Beitrag hier erneut durch Scrollen gesucht werden muß. Im schlimmsten Fall ist der gesuchte Eintrag durch neuere Postings eine Seite weiter nach hinten gerutscht und ist so garnicht mehr auffindbar. Die SEO’s werden die Hände über dem Kopf zusammen schlagen - aber der User - um den es ja schließlich geht- dankt es.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, daß man für jeden Beitrag Kategorien und Tags ändern kann, ohne das es Auswirkungen für den von einer Suchmaschine kommenden User hat. Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Beitrag x ist in Kategorie 1 und 2. Beide Archive sind von der Suchmaschine indiziert und enthalten so den Verweis auf Beitrag x. Jetzt wird das Kategoriesystem geändert und Beitrag x ist nur noch in Kategorie 3. Die Suchmaschine beinhaltet aber weiterhin über die Archive 1 und 2 den Verweis auf den Artikel x. Der User landet auf der Archivseite von Archiv 1 oder 2 - doch da ist der Eintrag nicht mehr zu finden. Der User geht
. Und bis die Suchmaschine die Inhalte für die Archivseiten 1 und 2 updatet und die Änderungen userwirksam werden, gehen jeden Tag Anwender verloren. Ich denke, daß da eine ausschließliche Indizierung der Einzelpostings viel besser ist, da die Landingpage immer eindeutig dem Permalink entspricht. Und das ist schließlich die Information, die der User gesucht hat - und jetzt sogar noch gleich mit den entsprechenden Kommentaren zum jeweiligen Blogeintrag.
Wichtiges Update!
Bitte unbedingt dazu auch den Folgeartikel zu diesem Beitrag lesen, da er über die eventuellen Folgen aufklärt!

am 13.02.2006 um 16:33 Uhr:
[…] Zum 2. Punkt: Du läßt etwas indizieren, daß sich jeden Tag ändert. Wenn das Ergebnis in den SERPs sichtbar wird, beinhaltet die LandingPage schon etwas ganz anderes. Der Besucher kommt von Google zum counter und findet nicht wonach er suchte - und schwupp ist er wieder weg. Blindleistung mit hohen PI’s und UV’s - denn die Werbung wird er auch nicht anklicken, da sie weder zum Content paßt noch zu seinem eigentlichen Suchbegriff. Ich kenne Deine Klickrate bei den Adsense nicht - aber sie wird durch diesen Umstand wahrscheinlich nicht sonderlich optimal sein. Vielleicht täusche ich mich - aber meine Erfahrung sagen, daß bei weniger aber eindeutiger Indizierung die Klickrate hochgeht. Viele Blogs wundern sich über die Treffer die sie aus Suchmaschinen haben - ohne nach der Ursache zu forschen: Sie lassen einfach alle Seiten, Archive etc. indizieren. Damit spreizen sie zwar den Suchraum auf - aber die sich daraus ergebenden Wort- und Trefferkombinationen führen nur dazu, daß der Besucher gleich wieder weg ist in den meisten Fällen. Würden sia anders indizieren lassen hätten sie bedeutend “besseren Traffic”, da sie wahrscheinlich eine LandingPage liefern, die das beinhaltet wonach der Besucher sucht. Vielleicht helfen ja die folgenden Links ein bißchen das zu verdeutlichen: [die Links habe ich hier aus Layoutgründen in richtige Links umgewandelt] BT: Blogtuning [ Kommentare von mir und Robert ] IWG: Veränderte Blogindizierung IWG: Ergebnisse der anderen Indizierung IWG: Feed-URLs in SERPs […]