Die Geschichte vom AdSense-Erpresser

04.12.2005 00:21 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
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Als ich die Geschichte vom AdSense-Erpresser im Web gefunden habe, dachte ich zuerst an ein Märchen. Aber dem ist nicht so. Es geht in Kurzform um das Folgende: Jemand treibt durch Klicks auf die AdSense-Anzeigen fremder Websites deren Einnahmen im AdSense-Programm langsam nach oben. Nach einer gewissen Zeit meldet er sich dann bei ihnen per Email und verlangt ab jetzt 50% der AdSense-Einnahmen. Falls man sich nicht einverstanden erklärt, wird damit gedroht die Klickrate so weit hoch zu treiben, daß Google den Betrug erkennt. Darauf hin würde Google den AdSense-Account sperren und somit hätte der Websitebetreiber den Schaden.

Grundsätzlich schon mal sehr dreist - aber das ist nicht alles: Hier handelt es sich nicht mehr nur um einen “dummen Jungen Streich”. Es ist eindeutig eine Straftat - bei der es auch um sehr viel Geld geht. Für Google steht neben dem Geld noch viel mehr auf dem Spiel: Der Ruf des AdWord-Programms bei Werbetreibenden. Das gerade Google da nicht zimperlich sein wird, ist wohl all zu gut verständlich.

Die Geschichte läßt sich am Bestem im Abakus-Forum verfolgen. Der Heise-News-Ticker geht zwar auch auf diese Geschichte ein, ist aber nicht sonderlich aufschlußreich. Gleicher Meinung ist auch Jojo von Internetmarketing-News.de.

 

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