Alf

04.05.2009 20:41 Uhr | Kommentare: 18 | Kommentar hinterlassen
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Alf war eine der abgefahrendsten Serien, die Ende der 80ziger Jahre im Fernsehen zu sehen war.

Nach über zwanzig Jahren besitzt Alf augenscheinlich immer noch Kultstatus. Lübeck hat gleich eine ganze Strasse dem Wuselwesen vom Melmac gewidmet - die Alfstrasse.

Alfstrasse in Lübeck

Und bei Amazon finden sich ganz außergewöhnliche Schnäppchen, die alleine schon dank ihres Preises auffallen:

Alf-Schnäppchen bei Amazon

Vielleicht sollte man ob solcher Preise doch eher mal auf das Alf-Abgewöhnungs-Programm umschalten?!

Alf hat mittlerweile sogar den Sprung ins Internet gemacht und hat seine eigene Webseite. Allerdings gibt sie im Moment nicht all zu viel her.

Nur den Weg auf DVD hat Alf bis heute nicht geschafft. Aber vielleicht ist ja gerade das ein besonders holpriger Weg. Immerhin könnte es ja sein, dass er mit Katzenköpfen gepflastert ist …

 

Windows Labertasche

29.04.2009 12:50 Uhr | Kommentare: 11 | Kommentar hinterlassen
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Was zeichnet eine Labertasche aus? Bei wichtigen Dingen sich möglichst unkonkret auszudrücken und ansonsten viel unwichtiges Zeug ungefragt mitzuteilen.

Und genau so ist Windows: Fehlermeldungen sind meist kryptisch und wenig aussagekräftig.

Aber kaum tut man so unwichtige Dinge wie das Anstecken eines Kopfhörers, geht das Gelabere los: “Ein Stecker wurde eingesteckt“.

Windows XP: Ein Stecker wurde eingesteckt

Das ist zwar immer noch ein wenig unkonkret - denn immerhin war es ja nicht einfach nur ein Stecker - sondern der Stecker vom Kopfhörer. Als Ausgleich dafür kommt der Anwender in den Genuss der Meldung “Ein Stecker wurde herausgezogen“, wenn er diesen dann wieder rausgezogen hat.

Windows XP: Ein Stecker wurde rausgezogen

Und so fühlt der Anwender sich von “Windows Labertasche” allumfassend informiert. Fast: Denn was fehlt, sind definitiv die Meldungen “Eine Taste wurde gedrückt” und “Eine Taste wurde losgelassen“. Aber vielleicht kommt das ja dann mit dem nächsten Service Pack …

 
 

Wie Farben wirken und was der Mensch mit ihnen verbindet

22.04.2009 10:28 Uhr | Kommentare: 7 | Kommentar hinterlassen
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Claudia Cortez hat unter dem Titel “Color in Motion” eine schöne Animation produziert, die zeigt wie Farben auf den Menschen wirken und welche Gefühle wir mit ihnen verbinden.

colors in motion

Die Animation gibt es auf Englisch und Spanisch. Sie besteht insgesamt aus drei Teilen: In den ersten beiden wird jeweils Wissen rund um Farben vermittelt. Im dritten Teil - dem Lab - kann man dann sein Wissen und seine Erfahrungen im Umgang mit Farben interaktiv anwenden.

 

Leipziger Buchmesse und der Sony EBook-Reader PRS-505

19.03.2009 16:52 Uhr | Kommentare: 6 | Kommentar hinterlassen
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Eingang der Leipziger Buchmesse 2009Am vergangenen Sonntag endete die “Leipziger Buchmesse“.

Vorgestellt wurde unter anderem der Sony Ebook-Reader, der zu Messebeginn seinen Verkaufsstart in Deutschland hatte. Eine der Schwierigkeiten bestand allerdings schon darin, ihn überhaupt auf der Messe ausfindig zu machen. Doch dazu und zu den ersten Eindrücken vom Gerät später mehr.

Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, dass es dieses Jahr bedeutend mehr Besucher waren, als in den vergangenen Jahren. Insbesondere in der Glashalle, wo traditionsgemäß die Studios der öffentlich-rechtlichen Medien sitzen, kam es mir im Vergleich zu den Vorjahren doch bedeutend voller vor.

Glashalle bei der Leipziger Buchmesse 2009

Carlsen MangaDer meiste Trubel herrschte aber, wie in der Vergangenheit auch schon, bei den Mangas und den Comiks.

Manga StandVon bunt bis skuril reichte die Palette der Kostümierungen. Und so mancher Engel verlor in dem Gefühl der Stände gar seine Flügel. Aber trotz diverser Schäden an manch aufwendiger Verkleidung, herrschte hier ausgelassene Stimmung. Allerdings waren manch einem von ihnen am Nachmittag dann doch die Strapazen durch die zusätzliche “Ausrüstung” wie Holzschwerter, Masken oder High-Heels anzusehen.

Aber auch für das nicht mehr dem Teenie-Alter zugehörendem Publikum gab es neben den klassischen Büchern, das eine oder andere zu entdecken. So sorgte unter anderem manch Kultcomik aus Kindertagen für leuchtende Augen.

Kult-Editionen

Und manchmal waren es auch die Namen der Stände, wie zum Beispiel “Die Buchbar - nur für anonyme Bookoholiker“, die alleine schon für Überraschungen sorgten.

Der Stand der anonymen Bookoholiker

Nicht zum MitnehmenEin Aussteller schmückte seine Regale mit dem Schild “Bitte nicht mitnehmen”. Lag es nun an der Präsentation der eigenen Bücher oder warum dachten hier augenscheinlich viele Besucher, dass es die Werke umsonst gäbe?! Bekanntlich gibt es ja viele Geschmäcker und jenen Spruch über Geschmack und Streiten … Aber mein Fall waren all die so geschützten Bücher nicht und hätte sie mir jemand schenken wollen, wäre meine Freude eher bescheiden ausgefallen.

Junge WeltViel witziger fand ich da dann doch schon die Kombination aus der “Jungen Welt” und “Bertelsmann”. Auch wenn diese Partnerschaft wohl eher unfreiwilliger Natur war, fragte ich mich schon, ob die Besitzerin der Bertelsmann-Tüte sich ihrer einmaligen “Installation” bewusst war. Aber wohl eher nicht …

Hörbuchhandlung auf der Leipziger Buchmesse 2009Eine der größten Enttäuschungen der diesjährigen Buchmesse war mit Sicherheit die Hörbuchhandlung. Es gab in ihr sage und schreibe keine einzige Hörstation, an der man selbstständig und ohne Mithilfe von Verkaufspersonal in das eine oder andere Hörbuch hätte reinhören können. Klares Fazit: So kann man Umsatz auch gezielt verhindern. Ob dieser Tatsache dauerte unser Besuch in der Hörbuchhandlung dann auch nur knapp eine Minute. Schade eigentlich.

Zum Thema Hörbuch bleibt noch anzumerken: Von Harry Potter gibt es mittlerweile neben der Fassung mit Rufus Beck auch eine neue Fassung mit einem anderen Vorleser. Beide wurden vom Verlag direkt nebeneinander beworben. Aber: Die Hörproben bestanden aus unterschiedlichen Passagen. Versehen oder Absicht?! Jedenfalls in meinen Augen dumm gelaufen für den Verlag: Vielleicht würde manch Harry-Potter-Fan wohl auch noch die neue Fassung nachkaufen. Wenn er sie denn mit der von Rufus Beck gelesenen hätte vergleichen können. Konnte er aber nicht. Und somit bekommt die neue Lesung leider keine Chance.

Libri und SonyUnd weil wir gerade bei den Dummheiten der Anbieter sind, kommen wir gleich zu einem der vermeintlichen Höhepunkte der Leipziger Buchmesse 2009: Der Vorstellung des Ebook-Reader von Sony.

Libri und Sony MessestandGelegentliche Aufsteller, so unter anderem vor der Messebuchhandlung, machten Werbung für die vermeintliche Revolution auf dem deutschen Markt für Ebook-Reader. Allein was ihnen fehlte, war der Verweis, wo man Sonys Reader auf der Buchmesse finden kann. Nachfragen an den Messe-Informationsständen führten erst dann zu brauchbaren Spuren, wenn man Libri erwähnte. Und in der Tat - am Stand von Libri wurde man fündig.

Sony Ebook-Reader PRS-505Ein Messestand kleiner als manch Manga- oder Comik-Stand. Und: Es gibt mehr Ebook-Reader als Standpersonal. Auf Grund dieses Engpasses müssen die überzähligen Reader in der Hand der Standbetreuer bleiben und weniger Geräte als möglich stehen dem interessierten Publikum zur Verfügung.

Sony Ebook-Reader PRS-505Der Schock sitzt tief: So stellt sich also der einstmals so innovative Sony-Konzern die Markteinführung eines Produktes auf einer dazugehörigen (Fach-)Messe vor? Das ist der Weg, wie man sich seinen potentiellen Käufern nähert? Öde, fad und lieblos.

Oder ist es doch etwa das schlechte Gewissen? Immerhin handelt es sich bei dem jetzt in Deutschland vorgestellten und eingeführten PRS-505 um ein Auslaufmodell: Diesen Reader gibt es in den USA seit mehr als anderthalb Jahren. Und genau dort wird er jetzt abverkauft um dem Nachfolgemodell PRS-700 Platz zu machen. Doch Angesichts dieses Auftrittes lässt man der Höflichkeit den Vortritt und verschont die Standbetreuer mit solchen unangenehmen Fragen.

Sonys Ebookreader auf der Leipziger Buchmesse 2009

Eine der mich am meisten interessierenden Fragen war, ob Sonys PRS-505 Mehrbenutzer-Funktionen, zum Beispiel bei der Lesezeichenverwaltung, beherrscht. Immerhin ist der Preis bei der Einführung mit 299€ eben nicht gerade gering. Also stellt sich schon die Frage, wie es mit dem Gerät im “Familien-Lese-Leben” so steht. Um es abzukürzen: Es gibt keine Mehrbenutzerfunktionen beim PRS-505. Genau so wenig wie es zum Beispiel Möglichkeiten für das Markieren von Text gibt.

Sonys Ebookreader auf der Leipziger Buchmesse 2009

Was der ganze Trubel verschweigt, ist der Kaufvorgang von EBooks. Warum sich etwa am einfachen Kaufen bei iTunes ein Beispiel nehmen? Sony macht da mal wieder ganz was “Feines” draus. So in etwa beschreibt heise mobil das Einkaufen von EBooks für den Sony-Reader:

… Zum Autorisieren der Bücher auf PC und Sony Reader ist die Installation der beigelegten eBook Library (Windows) und der kostenlosen Adobe Digital Editions (Windows, Mac) auf dem Rechner sowie eine Registrierung bei Adobe erforderlich. Beim Kauf eines E-Books lädt der Nutzer vom PC aus eine wenige Kilobyte große Datei herunter, die den Download des Buchs über Adobe Digital Editions initiiert. Danach kann er das Buch auf den Reader laden …

Thalia beschreibt in seinen FAQ dazu:

… Nachdem Sie ein E-Book auf Thalia.de erfolgreich erworben haben werden Sie auf die Auftragsbestätigungsseite weitergeleitet. Dort können Sie mit dem Klicken auf den „Download“ Button Ihr E-Book herunter laden. Automatisch öffnet sich ein Download-Fenster mit der Frage, ob Sie das E-Book öffnen oder sichern möchten. Wählen Sie die Option „Öffnen“. Der E-Book Download wird nun beginnen und automatisch auf Ihrem Computer gespeichert. Sollten Sie die Option “Sichern” gewählt haben, öffnen sie das E-Book indem Sie auf den Button „ebx” klicken.

Ihr E-Book wird automatisch in Ihrem von Adobe Digital Editions neu erstellten „My Digital Editions“ Ordner, unter „Meine Dokumente“ gespeichert. Erworbene E-Books können auch bis zu 14 Tage nach Kauf noch im Abschnitt “Mein Konto” auf Thalia.de eingesehen werden …

Und wie sieht es eigentlich mit den Betriebssystemen der benötigten Computer aus? Dazu findet sich bei Thalia:

Um bei Thalia.de E-Books herunter zu laden und diese im EPUB Format auf den Sony Reader PRS-505 zu transferieren, ist die Software Adobe Digital Editions notwendig.
Adobe Digital Editions sowie der Sony Reader sind kompatibel mit diesen Windows Betriebssystemen:

* Microsoft® Windows Vista® Business
* Microsoft® Windows Vista® Home Basic
* Microsoft® Windows Vista® Home Premium
* Microsoft® Windows Vista® Ultimate
* Microsoft® Windows® XP
* Microsoft® Windows® XP MCE

Adobe Digital Editions ist zudem mit Mac OS X v. 10.4.10 oder 10.5 kompatibel. Daher ist das Herunterladen von EPUB E-Books von Thalia.de auf Ihren Mac problemlos möglich. Möchten Sie jedoch diese E-Books auf Ihren Sony Reader übertragen, benötigen Sie derzeit ein Windows Betriebssystem.

Leider ist die Software von Adobe derzeit nicht kompatibel mit Linux.

Bei libri gibt dazu folgende Aussage:

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
* Windows XP und Windows Vista

SOFTWARE
* Im Lieferumfang vorhanden: eBook Library Software (Systemvoraussetzungen: Windows XP und Windows Vista mit mindestens einem 800MHz Intel Celeron Prozessor und CD-ROM Laufwerk)
* Zum kostenfreien Download: Adobe Digital Edition (Systemvoraussetzungen: Windows 2000 with Service Pack 4, Windows XP mit Service Pack 2, Windows Vista®)

ZUBEHÖR
* Software CD-ROM für eBook Library Software (nicht für Macintosh Betriebssysteme verfügbar)

Das Sony Linux komplett außen vor lässt, wundert nicht wirklich. Aber Mac-User so auszublenden, ist doch schon ganz schön krass. Das es trotzdem über kryptische Umwege mit dem Mac geht, beweist dagegen dieser Artikel. Einzig Windows-Nutzern lässt Sony wirklich halbwegs Komfort angedeihen, so man den Mut hatte eine CD von Sony wirklich in seinen PC zu schieben. Manch Vertrauensverlust sitzt eben doch tiefer als man denkt.

Ob man mit diesem Gerät und diesem Vorgehen, mehr erfährt über den “typischen E-Book-Nutzer”, von dem man noch relativ wenig weiß, wage ich zu bezweifeln. Aber trotzdem: Wer ihn haben will sollte vorher einen Blick auf Thalias doch sehr umfangreiche Seiten zum PRS-505 werfen, da sie bedeutend mehr Informationen bieten als die von Libri. Ich hingegen werde erstmal weiter die klassische Form des Buches und Einkaufes bevorzugen:

Messebuchhandlung

Und wie sah es in Leipzig mit Computer-Büchern auf der Messe aus? Traditionell eher schwach. Gefunden habe ich nur Franzis und MITP. Aber für beide hat es sich in Bezug auf meine Person gelohnt: Zwei neue MITP-Bücher stehen nun in meinem Regal. Franzis hat mich auf eine Geschenkidee für so manch gestressten Konsultant-Freund gebracht, die alleine schon durch den Titel den einen oder anderen Lacher erzeugen dürfte:

Outlook für Genervte
 
 

Geschafft: Zwei Monate intensives Training “Ruby” und “Ruby on Rails”

10.03.2009 10:11 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
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Da hat mancher schon gedacht, dass es hier wohl gar nichts Neues mehr geben wird - aber weit gefehlt: Es geht hier wieder weiter. Jetzt, wo zwei Monate Intensivtraining von Ruby und Ruby on Rails absolviert sind.

Das andere Ruby

Nein, bei mir hatte Ruby wirklich was mit Programmieren zu tun und nicht mit Sushi oder vietnamesischer Küche …

Eigentlich begann alles als belanglose Spielerei nebenbei unter Mac OS X: Mal hier ein wenig Ruby oder mal schnell da eine Intranetapplikation mit Rails gebaut. Und ohne es richtig zu merken, stieg ich immer tiefer ein. Aber irgendwann kam der Punkt, den jemand mal so beschrieben hat:

Ruby und Ruby on Rails kann man extrem schnell lernen. Aber der Weg zum Experten ist dadurch nicht unbedingt einfacher …

Als sich dann die Möglichkeit für ein intensives Training anbot, habe ich die Gelegenheit natürlich beim Schopf gepackt :)

Da die Grundlagen schon vorhanden waren, lagen die Schwerpunkte hauptsächlich im Bereich Test-Driven-Development (TDD) und Behaviour-Driven-Development (BDD) mit Rails. Es war wirklich spannend sich so intensiv mit Dingen wie Shoulda, RSpec, Spezifikationen und User-Stories zu beschäftigen.

Und so ganz “nebenbei” ging es auch noch um das Testen von Web-Applikationen mit Selenium und die Versionsverwaltung mit Git. Mit beiden hatte ich bisher auch mehr gespielt als gearbeitet.

Von Git bin ich seit dem so überzeugt, dass ich es intern für neue Projekte nur noch verwende und nicht wie bisher Subversion.

Der Nachteil der ganzes Geschichte war nur, dass dadurch für andere Sachen, wie zum Beispiel auch im web gefunden, kaum oder gar keine Zeit blieb.

Aber: Es hat sich jede Menge angesammelt, was hier nur darauf wartet, demnächst veröffentlicht zu werden …

 

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